Neurodermitis- Baustelle Haut

Neurodermitis- Selbst die Haut braucht manchmal Schutz

Heilpraktiker HeckmannSo wie die Rinde eines Baumes ist auch die Haut ein Schutzorgan. Die menschliche Haut schützt vor äußeren Einflüssen, wie z. B. Kälte und Hitze, UV-Strahlung und Mikroorganismen. Wenn der Haut die Balance fehlt, wie bei einer Neurodermitis-Erkrankung, dann kann die Haut diese Aufgabe nicht mehr erfüllen. Sie braucht selber Schutz. Jedesmal, wenn der Herbst kommt, machen Betroffene die selben Erfahrungen: Wenn es kälter wird, dann fängt die Haut an zu „blühen“.

Neurodermitis (medizinisch auch atopisches Ekzem genannt) ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung. Die Ursachen sind medizinisch ungeklärt. Die Erkrankung tritt gehäuft innerhalb von Familien auf. Etwa 50 Prozent der Erkrankten hat gleichzeitig eine Allergie.

Woran kann man Neurodermitis erkennen?

Symptome sind Hauttrockenheit, rötliche Ekzeme, Bläschen (z.B. an Hand, Fuß, Gesicht, Lippen oder Kopfhaut) die schuppen oder nässen können. Durch einen begleitenden starken Juckreiz, kratzen sich die Betroffenen blutig. Die Erkrankung verläuft schubweise. Obwohl die Entstehung bzw. die Ursachen medizinisch ungeklärt sind, weiß man viel über die Auslöser. Umwelteinflüsse können die Erkrankungsausprägung provozieren (triggern). Häufig tritt im Herbst und Winter eine Verschlimmerung der Hauterkrankung auf (kalte Witterung, warme trockene Heizungsluft). Auch psychischer Stress kann sich negativ auf die Erkrankung auswirken.

Eine bekanntere Therapie ist z. B. die Klimatherapie.

Empfehlenswert sind z. B. die Stressreduktion mit Wanderungen in der Natur und Behandlungen mit einer Darmsanierung. Sinnvoll ist eine Ernährungsberatung. Auch eine Umstellung der Ernährung mit leichter, veganer Kost (Milchprodukte reduzieren) kann eine Veränderung einleiten.

In dieser Praxis – verschiedene Methoden

Schwerpunkte dieser Heilpraktiker-Praxis sind Hautkrankheiten, wie  z. B. Neurodermitis oder Psoriasis (Schuppenflechte). Eingesetzt werden Akupressurtechniken, Qigongübungen aus dem Dean Qigong (chinesische Medizin) und das psychologische Gespräch. Das Behandlungsangebot für Hautprobleme in dieser Praxis sehe ich als eine sinnvolle Ergänzung der schulmedizinischen Therapien.

Die Qigongübungen aus dem Dean Qigong sind körperlich-geistige Übungen aus der ursprünglichen Form der chinesischen Medizin. Mit dem Begriff Akupressur wird ein Teil der Chinesischen Medizin bezeichnet. Diese Arbeitweise orientiert sich an der Lehre der Meridiane (Energieleitbahnen).

Menschen mit einer Atopischem Ekzem haben häufig einen hohen Leidensdruck. Deshalb biete ich als Heilpraktiker  eine Gesprächsgruppe für betroffene Patienten in Hamburg an. Sollten Sie Interesse an einer solchen Gesprächsgruppe in Hamburg haben, dann können Sie sich gerne bei mir informieren. Auch Eltern von betroffenen Kindern können daran teilnehmen. Anfragen.

Ich habe viele solcher Gesprächsgruppen geleitet und ich habe immer viele interessante Menschen dort kennengelernt.

Es gibt nun auch einen blog auf dieser Seite.

Martin Heckmann, Dipl.-Psychologe und Heilpraktiker in Hamburg

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