Rückenschmerzen und die Chinesische Medizin

Auf Rückenschmerzen kann ich verzichten

Rückenschmerzen HamburgRückenschmerzen können sehr belastend sein. Vielleicht begleiten sie einen schon lange, sind gar ein Teil von einem geworden – wir sagen gerne meine Migräne, meine Kopfschmerzen oder meine Rückenschmerzen – aber dennoch wäre man sie gerne los – so wie man wegfährt in den Urlaub und alle Probleme zuhause lassen möchte: Man fährt zum Bahnhof, steigt in den Zug, der Zug rollt los und man ruft aus dem Fenster: “Auf Schmerzen kann ich verzichten, bye”. Und Hamburg verschwindet am Horizont.

Ach, wenn es doch so einfach wäre (…).

Im folgenden Text geht es um die Schmerztherapie mit der Chinesische Medizin.

Behandlung von Schmerzen mit der chinesische Medizin

Aus Sicht der Chinesischen Medizin stehen alle Prozesse des Lebens in Verbindung mit der Lebensenergie, dem Qi. Diese Qi-Energien fließen durch Energiebahnen (sog. Meridiane) im Körper. Beim Gesunden ist der Qi-Fluss frei und gleichmäßig. Dieser freie Qi-Fluss kann durch ungünstige Einflüssen (z. B. Umwelteinflüsse) gehemmt werden. Die Chinesischen Medizin gebraucht für diese Begebenheit den Begriff Energiestau. Zuallererst kommt es zu einer energetischen Störung und später zu einer Krankheit. Die energetische Störung ist dann physisch nachvollziehbar geworden z. B. als Kopfschmerz einer Migräne oder als geschwollenes Ellenbogengelenk.

Chinesische Medizin bei Rückenschmerzen

Die Chinesische Medizin versucht Schmerzzustände und Krankheiten zu beeinflussen, indem sie die Qi-Verhältnisse harmonisiert und den Energiefluss anregt. Sie behandelt nicht ausschließlich das Symptom einer Erkrankung, sondern sie arbeitet an ihrem Ursprung.

Der Patient kann die Wirkung einer Behandlung ganz unterschiedlich erleben. Eventuell kann er ein Kribbeln, ein Wärmegefühl oder einen meditativ-ähnlichen Zustand wahrnehmen. Das kann unmittelbar oder erst einige Zeit später geschehen. Es ist aber auch möglich, dass der Patient nichts spürt. Aber dennoch kann sich eine positive Wirkung einstellen.

Chinesische Medizin: Verschiedene Methoden – eine Philosophie

Bekannte Anwendungen der Chinesischen Medizin sind Akupressur, Akupunktur-Therapie, Qigong, Arzneitherapie, chinesische Ernährungslehre, Tuina-Massage, Moxibustion und Schröpfen. Bei der Moxibustion werden gezielt bestimmte Körperstellen mit glimmenden Beifußkraut erwärmt. Das Schröpfen ist eine Methode, bei der bestimmte Körperareale durch Unterdruck stimuliert werden. Die Basis aller Methoden ist das Energie-Verständnis der Chinesischen Medizin.

Aufgrund der Erfolge wird die Chinesische Medizin zunehmend als Therapie anerkannt: Die Weltgesundheitsbehörde (WHO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, bewertet u. a. gesundheitliche Trends. Sie hat die Chinesische Medizin als Behandlungsmethode empfohlen – z. B. die Anwendung von Akupunktur bei chronische und akuten Schmerzzuständen, bei Kopfschmerzen, Migräne, Nackenschmerzen, Tennisellenbogen, Trigeminusneuralgie, Facialisparese, periphere Neuropathien, tiefe Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, Gelenk- und Arthroseschmerzen, Zahnschmerzen und bei anderen Erkrankungen.

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Martin Heckmann, Dipl.-Psychologe und Heilpraktiker

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